Malaria

Achtung Stechmücken! Kleines Insekt mit grosser Wirkung: Weibliche Stechmücken der Gattung Anopheles können Ihnen in den Nachtstunden unliebsame Souvenirs an Ihre Tropenreise bescheren. Sie übertragen Plasmodien, Malariaerreger, die diese gefährlichen Infektionskrankheiten in Ihre Blutbahn einbringen. Was sich vielleicht schon sechs Tage nach einem Insektenstich wie eine Grippe anfühlt – Sie leiden unter Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, eventuell auch unter Durchfall, Erbrechen und Schüttelfrost – könnte sich in Tat und Wahrheit als Malaria entpuppen.

Da gibt es nur eines: ein Besuch beim Arzt, der eine Blutuntersuchung veranlasst und wenn nötig sofort eine Behandlung einleitet. Malaria kann unbehandelt innert kurzer Zeit zu einer lebensbedrohlichen Situation führen.

Vorbeugen ist besser...
Einen Impfstoff gegen die Malaria gibt es leider noch nicht, also sind Sie auf andere Schutzmassnahmen angewiesen. Am besten lassen Sie gar keine der gefährlichen Malariamücken an sich herankommen. Besonders in der Nacht sind die unliebsamen Tierchen aktiv, nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang.

  • Lange Hosen und langärmlige Hemden oder Blusen sind in diesen Stunden die besten Kleidungsstücke.
  • Die Knöchel nicht vergessen, sie sind besonders exponiert! Sprühen Sie Insektenspray auf die Kleider (hinterlässt keine Flecken), das hält Ihnen die Mücken noch besser vom Leibe.
  • Geben Sie mückenabstossende Präparate auf die Haut.
  • Die Nacht verbringen Sie am besten "hinter Gittern", das heisst, mit intakten Mückengittern an Türen und Fenstern. Oder Sie schlafen unter einem imprägnierten Mückennetz. Rauchspiralen bieten sich als zusätzliche Hilfen an.

Vorher – während – nachher
Keinen garantierten Schutz, aber eine sehr wirksame Abwehr gegen die Malaria bauen Sie mit Medikamenten auf. Folgen Sie genau den Vorschriften Ihres Arztes und lassen Sie sich in der Rotpunkt Apotheke beraten.

Im Notfall
Als kluger Reisender nehmen Sie Malaria nicht auf die leichte Schulter und schützen sich auch in Gebieten mit geringem Infektionsrisiko gegen Mückenstiche. Sollte alle Vorsorge versagen und Sie bekommen Fieber über 37,5° C sowie Kopf- und Gliederschmerzen, dann sollten Sie sich innerhalb von zwölf Stunden von einem Arzt untersuchen lassen (inkl. Blutprobe). Ist das nicht möglich, greifen Sie zum Notfallmedikament. Der Weg zum Arzt bleibt Ihnen aber dadurch nicht erspart. Suchen Sie trotz Medikament bald ärztliche Hilfe, um andere Krankheiten auszuschliessen. Malaria kann auch über ein Jahr nach Ihrer Rückkehr noch ausbrechen. Deshalb sollten Sie bei Fieber daran denken und Ihren Arzt über Ihre Reise in ein Malariagebiet informieren.

Malariaähnlich: Denguefieber
Andere Mücken sind für das Denguefieber verantwortlich, eine virale Infektion, die in den tropischen und südtropischen Ländern Amerikas, Asiens, Afrikas und im pazifischen Raum häufig vorkommt.

Aufgepasst: Vor diesen Insekten müssen Sie sich auch tagsüber in Acht nehmen! Werden Sie trotzdem gestochen, kann ein bis zwei Wochen später das Denguefieber ausbrechen, eine grippeartige Erkrankung, häufig von typischem Hautausschlag begleitet. Eine Impfung oder Behandlung dagegen gibt es nicht, das Fieber ist nur selten gefährlich. In der Regel klingt es nach zehn Tagen wieder ab.

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