Durchfallerkrankungen

In den ersten Tagen Ihres Auslandaufenthaltes sind Sie für Durchfallerkrankungen am anfälligsten. Bakterien oder deren Gifte, Viren und Darmparasiten oder Amöben sind dafür verantwortlich. Oft ist Durchfall von Bauchkrämpfen begleitet, aber nur selten müssen Sie mit Erbrechen und Fieber oder auch mit schleimigem oder blutigem Stuhl rechnen. In 48 Std. haben Sie eine solche Erkrankung gewöhnlich überwunden. Bei rechtzeitiger Behandlung geht es Ihnen bald besser. Nach längerer Zeit im Ausland ist bei Ihrer Rückkehr ein Besuch beim Arzt angezeigt. Er wird abklären, ob sich bei Ihnen Darmparasiten eingenistet haben. Dies auch, wenn Sie nicht unter Durchfallerkrankungen gelitten haben.

Darauf verzichten Sie am besten:

  • Nicht oder unvollständig gekochte Meeresfrüchte (vor allem Austern), Fische und Fleischgerichte (Beefsteak, Tartar), Salate und rohe Gemüse
  • Früchte, die Sie nicht selber schälen können
  • Milch
  • Speiseeis und Puddings
  • Kalte Buffets
  • Leitungswasser als Trinkwasser, Eis oder Wasser zum Zähneputzen. Mineral- oder Sodawasser, frisch zubereiteter Tee oder Kaffee, filtriertes Wasser, Bier und Wein enthalten keine Krankheitserreger.
  • Gemeinschaftshandtücher auf der Toilette (Trotzdem: vor jedem Essen die Hände mit Seife waschen)

Behandlung
Die wichtigste Massnahme ist, die durch den Durchfall verlorene Flüssigkeit und das Salz zu ersetzen. Dazu eignen sich Bouillon, Fruchtsäfte oder gezuckerter Tee. Für Kleinkinder und ältere Leute, wo dies besonders wichtig ist, gibt es Tabletten oder Beutel, mit denen sich eine geeignete Lösung zum Trinken zubereiten lässt. Selbstgemacht geht es übrigens auch: Ein gestrichener Teelöffel Kochsalz, acht gestrichene Teelöffel Zucker und eine Tasse Fruchtsaft auf einen Liter gekochtes Wasser ergeben die benötigte Zucker-Salzlösung. Auf einer Flug- oder Busreise, wo eine rasche Heilung erwünscht ist, verwenden Sie zusätzlich ein durchfallhemmendes Medikament, das bei Durchfall ohne Fieber und Blut im Stuhl am schnellsten wirkt. Bei Durchfall mit Fieber und Blutabgang empfehlen wir Ihnen einen Besuch beim Arzt. Hier sind Antibiotika die erste Wahl. Eine Nahrungsmittelvergiftung erkennen Sie gewöhnlich am Brechdurchfall, der Sie innert Stunden nach dem Genuss von verdorbenen Speisen befällt und nach einigen Stunden abklingt.

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